16.12.2007 14:00:50
Eigentlich ein längst fälliger Nachtrag: Sollte sich jemand im "Wegweiser" über den Link Cerberus-Design wundern, weil er ihn partout nicht mit mir in Verbindung bringen kann, besagter Link ist, sagen wir es so, ein Obulus an den Gestalter dieser Homepage. Ohne diesen Cerberus gäbe es diese Seiten nicht, und so ist es nur recht und billig, dass er auf dieser Homepage auf diese Weise vertreten ist.15.12.2007 21:23:15
Übrigens, meine Leseempfehlung vom 23.11. findet sich gleich zweimal unter den von ZEIT-Mitarbeitern empfohlenen Büchern für Weihnachten, und zwar unter der Rubrik "Für politisch interessierte Leser" ZEIT Nr.51, vom 13.Dezember.Also, wenn man dem Lehrer nicht glaubt, dann vielleicht anderen unmaßgeblichen Leuten
30.11.2007 18:46:35
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... Der schon mal zitierte russische Dichter Joseph Brodsky, in seinem sowjetischen Pass stand das Wort "Jude", hat seit dem Ende der sechziger Jahre alljährlich ein Weihnachtsgedicht geschrieben, bis 1995, ein Jahr vor seinem Tod. Die Gedichte sind Russisch-Deutsch beim Carl Hanser Verlag erschienen "für alle, die sich am Heiligen Abend (oder in der Adventszeit) lieber an einem perlenden Getränk berauschen,als an Zimtsternen überfressen", wie Gustav Seibt am 23.12.2004 in der SZ schrieb.29.11.2007 13:21:03
Eine kleine Lesefrucht, ein kleiner Lesetipp: Daniel Kehlmann über Leo Tolstojs "Krieg und Frieden" in der Lesekolumne "Das Buch meines Lebens" im Spiegel: "Ich las es zum ersten Mal mit 15 und seither jedes Mal wieder, wenn ich an den Möglichkeiten der Literatur zu zweifeln beginne.(...) Danach kommt es einem vor, als wären in den Wochen der Lektüre viele Jahre verstrichen, als hätte man Welterfahrung gewonnen, ohne dass man dafür Katastrophen und Kriege durchleben musste; es reichte, davon zu lesen. Ein Effekt jenseits der Kunst und größer als sie. Ich kenne keinen anderen Roman, der das vermag." DER SPIEGEL 48/200724.11.2007 21:56:06
Meine e-mail-Adresse:
23.11.2007 19:19:19
Nachtrag zur Leseempfehlung "Wassili Grossman: Leben und Schicksal" Im Wegweiser ist ein Link zu Rezensionen, aus denen man auch etwas über den Inhalt des Buches erfährt.23.11.2007 19:12:19
Weihnachten naht und Eltern, Onkel und Tanten sind dankbar für Geschenketipps, deshalb noch eine Lese- und Kaufempfehlung: Wassili Grossman:Leben und Schicksal. Claassen-Verlag 2007 Dazu Volker Weidermann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 7. Oktober 2007: "Und wer noch lesen kann und will, wer sich erschüttern lassen kann durchs Lesen, wer die Wahrheit sucht im Lesen, Lebendigkeit,Liebe und Geschichte, der muss dieses Buch lesen."23.11.2007 18:59:51
Der am 20.11.07 angekündigte Text kann jetzt nachgelesen werden. Alle Einträge sollen natürlich ein Anreiz sein, das ganze Buch zu lesen. "Der freie Fall der Spottdrossel" ist bei Klett/Cotta erschienen.20.11.2007 19:33:58
Am Ende dieses trüben Novembertages einen Satz von van Gogh als Aufheller: "Und trotzdem fällt auf alles noch eine Menge Licht." Fundstelle: Annie Dillard: Der freie Fall der Spottdrossel, erschienen bei Klett/Cotta.Eines meiner Lieblingsbücher der letzten zehn Jahre. Leseprobe demnächst in "Texte"19.11.2007 20:52:14
Der Text Abigedichte 2006 ist eine kleine Hommage an der Gk-D 2004/2006, der mich zu dieser poetischen Glanzleistung animierte, wobei das Sonett tatsächlich von Robert Gernhardt gelobt wurde, mit dem wir kurz vor seinem Tod noch brieflich in Kontakt waren. Dass mir Kathi zu Beginn der Abientlassfeier die Nachricht von seinem Tod überbrachte, werde ich, glaube ich, nicht vergessen 19.11.200710.11.2007 17:34:04
Als Einleitungstext eine Abschiedsrede, weil sie eigentlich meine sämtlichen Fächer berührt. Ein russischer Dichter spricht darüber, wie man leben könnte. Siehe Abteilung "Texte"!